Kindergarten…
Eigentlich wollte ich seit laengerem meinen letzten Artikel auf diesem Blog geschrieben haben. Nicht ,weil ich diesen Blog nicht mag sondern eher, weil ich kaum noch Motivation finde zu schreiben und mich von dem indirektem Druck den ein Blog mit sich bringt befreien wollte.
Mein letzter Artikel sollte eigentlich zur WM sein, die uns ja in Wochen allen droht, aber jetzt widme ich mich doch wieder dem Thema welches seit einem halben die hamburger Szene Beschaeftigt: Dem Streit zwischen Antideutschen -und Antiimperialistische Gruppen. Der Streit erlangte vor kuerzem mit der Attacke auf die B5 einen neuen Hoehepunkt. Wobei die Tatsache das die B5 angegriffen wurde eigentlich nicht wirklich besonders ist , die Attacke reiht sich ein in eine Reihe von Angriffen beider Seiten, wofuer zwar nicht immer die Gruppen aber zumindest Einzelpersonen der Partein verantwortlich sind. Vielmehr haben mich die (angeblichen) Aeusserungen der Angreifer wie “Fotze, ich fick dich in den Arsch“ oder “Spastis” Irritiert und verwundert.
Es kommt das Gefuehl auf, dass es in diesem Konflickt nicht mehr darum geht progressives Denken zu verteidigen sondern nur noch darum den Anderen zu vernichten oder aber ihm mindestens so viel Schaden wie moeglich zu zufuegen. Ob das nun durch verhindern von Konzerten, durch Gewalt oder durch einschaltung von Polizei passiert ist dabei egal. Es wird nicht mehr um den Versuch zu kritisieren oder aber progressive Ideen zu vertreten, sondern um Angriff und Zerstoerung. Das dabei das Hinterfragen und kritisieren von eigenen Mitteln, Ideen und von Menschen mit denen mensch zusammen Arbeitet wegfaellt, wird dabei anscheinend gerne in Kauf genommen. Ansonsten haette sich mindestens schon mal Fehler eingestanden oder sich von Handlungen einzelner Distanziert, was hin und wieder wichtiger ist als ach so hoch gehaltene Solidaritaet.
Beide Seiten haben reaktionaere tendenzen in ihrer Bewegung, ob es nun Sexismus, Nationalismus oder Antisemitismus (in allen Formen und Varianten) ist, alle Partein haetten eigentlich genug damit zu tun sich selbst zu hinterfragen und zu Kritisieren und wer das nicht konsequent tut und das auch in entschaerfter Form nach aussen traegt, hat meiner Meinung kein Recht mit dem Finger auf andere zu zeigen.
Ich sehe keine Zukunft darin dem andern seine Bausteine zu klauen, seine Sanburgen zu zerstoeren, nach den Erziehern zu rufen oder darauf zu warten bis Mamma oder Pappa einen abholen.
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